Populärmusik aus Vittula

Mikael Niemis Buch “Populärmusik från Vittula” ist eines der (leider nicht sehr zahlreichen) Bücher, die ich auf schwedisch gelesen habe. Tolles Buch! Es beschreibt in sehr unterhaltsamer und witziger Weise das Aufwachsen im äußersten Norden Schwedens, Norrland, und beinhaltet neben Seitenhieben auf die Hinterwäldler auch tragische und bizarre Elemente. Der Film zum Buch kam hier 2004 in die Kinos und wenn ich mich recht erinnere, war er sehr sehenswert, obwohl zentrale Elemente des Buchs ausgelassen wurden. Jetzt ist er in den deutschen Kinos zu sehen und ich wünsche allen viel Spass dabei.

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Das gelobte Land Schweden

Schon während der ganzen PISA-Aufregung, schauten viele aus Deutschland nach Schweden, wo ja alles angeblich so viel besser ist. Jetzt streiken die Ärzte in Deutschland, und wiederum ist Schweden das gelobte Land.

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Wort der Woche: Fika

Die Fika ist unheimlich wichtig in Schweden. Obwohl es einiges mit dem deutschen Kaffeetrinken gemein hat, gibt es wichtige Unterschiede. Zum einen ist das der Zeitpunkt: die Förmiddagsfika gibt es, wie der Name sagt, vormittags, und zwar um 10 oder 11 Uhr. Die eigentliche Fikazeit ist aber der frühe Nachmittag, zwischen 2 und 3 Uhr. Die übliche deutsche Zeit zum Kaffeetrinken ist da später.

Was man genau bei einer Fika zu sich nimmt, wird oft frei ausgelegt, solange es kleiner als eine Hauptmahlzeit ist. Meist geht es aber um Kaffee, Tee und Kaffeestückchen, sogenannte Bullar. Das Wichtigste mit der Fika ist allerdings der soziale Aspekt und das ist es, was den Unterschied zur schlichten Nahrungsaufnahme ausmacht. Man trifft sich zur Fika.

Das Wort “fika” kommt übrigens aus der Fikonsprache, einem einfachen Kod, bei dem man die Silben von Wörtern vertauscht und fi und kon einstreut. Aus “dricka kaffe” (Kaffee trinken) wird dabei “fika drickon fiffe kakon”, wovon sich das erste Wort als eigenständiger Begriff durchgesetzt hat und v.a. als Verb gebraucht wird.

Die bestimmte Form des Substantivs, also die Fika, ist im schwedischen “fikat”, und bezeichnet das was man zu sich nimmt oder die Tätigkeit des gesellschaftlichen Kaffeetrinkens an sich. Der Platz an dem man dies tut (üblicherweise ein Café o.ä.) wird “fik” genannt, mit der bestimmten Form “fiket”, die dieser Seite ihren Namen gibt.

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Eröffnung

Willkommen bei fiket.de, dem soeben eröffneten Blog aus und über Schweden. Mehr zur “Mission” von Fiket gibt es auf der Infoseite.

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