Ny utsikt

Neue
Aussicht

Vom neuen Balkon gestern morgen.

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Arne Anka

Arne Anka ist eine schwedische Comicfigur. Das Aussehen der Ente ist Donald Duck (schwedisch: Kalle Anka) so ähnlich, dass Disney über Jahre gerichtlich gegen Arne und seinen Erschaffer Charlie Christensen vorging. Arne fingierte deshalb im Comic seinen Tod und unterzog sich plastischer Chirurgie, damit der Schnabel nicht mehr “illegal” war. Dann setzte er aber doch wieder eine Attrappe auf, die dem alten ähnelte.

Das Aussehen ist die einzige Gemeinsamkeit mit Donald Duck. Arne säuft, flucht und ist ein echter Zyniker. Dass ein Fan das bekannte Lied “Alkohol” von Lars Demian mit Standbildern von Arne Anka unterlegt, ist deshalb sehr passend:

[Videolink](http://www.youtube.com/watch?v=0k6URgLU1AE), [Liedtext](http://www.lyricsmode.com/lyrics/l/lars_demian/alkohol.html)

Arne Anka hat einen deutschen Wikipedia-Eintrag und kann auch online gelesen werden.

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Gästescharen

Erst gestern habe ich meinen Profilen bei den Gäste-Netzwerken Couchsurfing, HospitalityClub und BeWelcome, über die wir seit ein paar Jahren regelmäßig Gäste haben, meine neue Adresse in Stockholm verpasst. Und schon kommen sie, die Anfragen. Vier Stück seit gestern! Und das um diese Jahreszeit. Es wird wohl eine schwierige Auswahl im Sommer werden und vielleicht kann ich dann den netten Menschen in Prag verstehen, der mich einmal bei sich übernachten ließ. Er erzählte von über zehn Anfragen pro Tag zur Reisezeit.

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NO WE CAN'T

Seit gestern ist Barack Obama Präsident der USA und natürlich ist die heutige Ausgabe von Dagens Nyheter, Schwedens größter Tageszeitung, davon dominiert. Passend zu Obamas Wahlslogan “Yes, we can” hat die Republikanska Föreningen heute die ganze Seite drei mit dieser Anzeige geschaltet.

Sie zeigt einen eher düster dreinblickenden Schwarzen in schwedischer Uniform unter der Überschrift “NO WE CAN’T”. Die Botschaft ist eindeutig: Schweden hat eine völlig veraltete Methode, sein Staatsoberhaupt zu bestimmen und es ist an der Zeit, die Monarchie abzuschaffen.

Aus Schweden eine Republik zu machen, ist erklärtes Ziel der Republikanska Föreningen

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Tunnelbana wechselt Betreiber

Etwas unerwartet war es schon, dass Stockholms lokaltrafik (SL) bei der Bekanntgabe gestern nicht dem französischen Konzern Veolia den Auftrag gab, die Stockholmer U-Bahn weiterhin zu betreiben. Es lief nämlich eigentlich gut, die Pünktlichkeit hatte zuletzt ebenso zugenommen wie die Zufriedenheit der Kunden.

Neben Veolia war in den letzten Wochen nur noch MTR aus Hongkong im Rennen; die vor längerem erwähnte S-Bahn Berlin war schon ausgeschieden. Es handelt sich bei dem Geschäft nicht um einen Verkauf: Züge und Schienennetz bleiben bei SL, das auch die Einnahmen aus den Ticktets bekommt.

MTR bekam jetzt also den Zuschlag für den prestigeträchtigen Auftrag mit der Begründung, für den gleichen Preis mehr Qualität zu liefern. Etwa zweieinhalb Milliarden Kronen pro Jahr für die nächsten acht Jahre, mit Option auf sechs weitere, wird SL an MTR für den Betrieb und die Instandhaltung der Tunnelbana zahlen. Anhand von mehreren Qualitätskriterien wird der Preis Jahr für Jahr angepasst. Läuft es gut, bekommt MTR mehr, ansonsten weniger.

Im Herbst werden die Angestellten vom alten Betreiber zu MTR übernommen, der auch mehr Leute einstellen will, um den Service zu verbessern. Praktisch wird sich für den Kunden kaum etwas ändern, abgesehen davon, dass hier und da ein neues Logo und neue Uniformen des Personals zu sehen sein werden.

Lustigerweise wird die neue Chefin der Tunnelbana eine alte sein. Torborg Chetkovitch verließ im Frühling Veolia und wurde dann von MTR angeworben. Rochade.

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Die kleinen Dinge

Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die in Schweden besser gelöst sind. Zum Beispiel kommt man meist ohne Lüsterklemmen aus, wenn man Lampen ab- oder aufhängen will. Man hat sich nämlich auf einen kleinen Stecker geeinigt, mit dem man das Kabel der Lampe einfach in die vorhandene Buchse in der Decke steckt. Praktisch.

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Umgezogen

Dies ist der erste Beitrag aus unserer neuen Wohnung in Stockholm. Wie vor längerem erwähnt, haben wir etwas Nettes im Stadtteil Bergshamra gefunden und heute war der Umzug. Zu acht waren die gut 50 Kisten und Möbel aus dem bis zur Tür vollen LKW zum Glück recht schnell in den dritten Stock geschleppt.

Internet gibt es direkt aus der Netzwerkdose. 100 Mbit/s runter und 10 beim Hochladen kosten umgerechnet 22 Euro/Monat. Vor allem ging der Anschluss fix: Ich hatte bis heute morgen das Bestellen vergessen – ein Anruf reichte und schon hatten wir Internet als wir ankamen.

Bilder kommen, wenn ich die Kamera gefunden habe.

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Jahr der Astronomie

Vor 400 Jahren begann Galileo Galilei seine systematischen Beobachtungen mit seinem Teleskop und deshalb ist 2009 das “Internationale Jahr der Astronomie”. Es gibt unter anderem eine internationale eine deutsche und eine schwedische Webseite. Letztere ist unter meinen Fittichen und hat die letzten Tage viel Arbeit in Anspruch genommen, weil das Jahr mit viel Medienaufmerksamkeit in Gang kam.

alttextGestern war die Einweihungsfeier in Stockholm. Der größte kugelförmige Bau der Welt, der Globen, wurde dazu den Abend lang mit einem Lichtspiel angeleuchtet und es gab eine interessante Veranstaltung mit einem Vortrag in Form eines Dialogs zweier Professoren aus Uppsala.

Der Globen repräsentiert gleichzeitig die Sonne im größten maßstabsgetreuen Modell unseres Planetensystems. Das Sweden Solar System erstreckt sich übers ganze Land (siehe Bild). Die Modelle der inneren Planeten, inklusive der Erde, liegen im Stadtgebiet Stockholms. Jupiter ist am Flughafen Arlanda, das bisherige symbolische Blumenbeet dort wird im Laufe des Jahres durch ein richtiges Modell ersetzt. Saturn wird hier in Uppsala seinen Platz finden. Die äußeren Planeten liegen in Städten weiter nördlich und ganz “oben” in Kiruna ist der Terminalschock; bis dahin reicht der Einfluss des Sonnenwindes.

Der Veranstaltungskalender auf www.astronomi2009.se hat über hundert Einträge und ich mache mich gleich daran, noch mehr einzutragen.

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Goldkäfer

Gestern wurden die schwedischen Filmpreise vergeben, genannt guldbaggar – “Goldkäfer”. Kurzzusammenfassung ist, dass So finster die Nacht und “Die Ewigen Augenblicke der Maria Larsson” groß abgeräumt haben. Letzteren habe ich noch nicht gesehen. Radio Schweden weiß mehr.

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