Kent - Töntarna

[Videolink](http://www.youtube.com/watch?v=W7dafJ5D8i0)

Die erste Single aus dem neuen Album von Schwedens größter Rockband.

Tagged , , ,

RSS von Radio Schweden

Wer sich wie ich seit Wochen wundert, warum der RSS-Feed der deutschen Nachrichten von Radio Schweden außer Betrieb ist, dem sei gesagt, dass es einen funktionierenden Ersatz gibt: http://www.sr.se/rssfeed/rssfeed.aspx?rssfeed=2108

Tagged , , ,

Neue EU

Nach dem deutlichen Ja aus Irland zum Lissabon-Vertrag und der Ohrfeige, die das tschechische Verfassungsgericht den dortigen Gegnern erteilt hat, hat Tschechiens Präsident Klaus jetzt als letzter den Vertrag unterzeichnet und er wird zum Monatswechsel in Kraft treten. Das ist ein Erfolg für die schwedische EU-Präsidentschaft und man hört von vielen Zeiten Lob für den schwedischen Regierungschef Reinfeldt, der die Verhandlungen leitete.

Eine der zahlreichen Neuerungen betrifft das EU-Parlament. Es bekommt mehr Einfluss und wird größer. Schweden erhält zwei zusätzliche Mandate und aufgrund des Wahlergebnisses vom Sommer gehen diese an einen Sozialdemokraten und einen Piraten. Die Piratenpartei bekommt damit ein zweites Mandat, das Amelia Andersdotter in Anspruch nehmen wird. Mit ihren 22 Jahren wird sie mit Abstand die jüngste EU-Parlamentarierin.

Tagged , , ,

Mycket godis

Aus der Rubrik “Wer hätt’s gedacht?” kommt heute die Meldung, dass Schweden mehr Süßigkeiten essen als der Rest der Welt. 17 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Etwa ein Viertel der 50 Kilo Zucker, die ein Durchschnittsschwede pro Jahr zu sich nimmt (das ist dreimal so viel wie die Weltgesundheitsorganisation rät) kommt damit von Süßigkeiten.

Ein Buch mit dem schönen Titel Godis åt folket – en bok om hur svenskarna blev sockerslavar i Karamellkungens rike (“Süßkram für alle – wie die Schweden zu Zuckersklaven im Reich des Karamellkönigs wurden”; Karamellkungen ist die größte Firma in diesem Markt) kommt nächste Woche heraus und widmet sich der Frage, warum der Konsum von Süßigkeiten in Schweden seit Jahrzehnten stetig zunimmt.

Siehe auch: Wort der Woche: Lösviktsgodis

Tagged , , ,

Reflex

Reflex
(zum Vergrößern ins Bild klicken)

Tagged , ,

Wort der Woche: Kalmarunionen

Die “Union von Kalmar” war ein von Dänemark dominierter Zusammenschluss der skandinavischen Länder und bestand von 1397 bis 1523. Schwedens Austritt aus der Union, die Wahl Gustav Vasas zum König und die damit einhergehende Emanzipation von Dänemark war der letzte große Bruch in der schwedischen Geschichte und ist noch heute Grund für den Nationalfeiertag am 6. Juni. Viel mehr Details zur Kalmarer Union findet man in der Wikipedia.

Gestern war in der Zeitung ein Plädoyer für eine neue Kalmarunion zu lesen und obwohl dieser aus schwedischer Sicht eher zwiespältige Begriff explizit verwendet wurde, fielen die Reaktionen anscheinend eher positiv aus. Argument dafür, die nordeuropäischen Länder zusammenzuschließen, ist zum einen die gewachsene EU, in der die kleineren Länder alleine weniger Gewicht haben. Gemeinsam könne man “skandinavischen Werten” mehr Einfluss geben und Entwicklungen entgegenwirken, die man im Norden für die falsche Richtung hält. Zum anderen wäre ein skandinavischer Staat wirtschaftlich der zehntgrößte der Welt, vor Russland und Brasilien, was für einen sicheren Platz bei Treffen wie den G20 und Einfluss auf der internationalen Bühne sorgen würde.

Praktisch-pessimistisch kann man den Vorschlag, Norwegen, Dänemark, Island, Finnland und Schweden zu einem einzigen Staat zu machen, sicherlich als unrealistisch abtun. Andererseits sind große Ideen für die Zukunft natürlich willkommen, wenn sie so positiv sind wie diese. Der Rückhalt in der schwedischen Bevölkerung scheint da zu sein und mein Eindruck ist, dass es auch in den anderen ein skandinavisches Zusammengehörigkeitsgefühl gibt.

Tagged , , , , , ,

Tvärvägen - Pingvinvärmen

[Videolink](http://vimeo.com/6758635), [via](http://www.swedesplease.net/2009/10/14/swedish-video-roundup-sofia-jannok-original-high-five-tvarvagen-jonathan-johansson-eps-trailer-park/)

Tagged , , ,

Kapitalistisches Schweden

Schweden hat ja immer noch den Ruf halb-kommunistisch zu sein. Das stimmt in gewissen Bereichen auch (Konsenskultur, schwedisches Modell am Arbeitsmarkt), in anderen stellt man dagegen selbst Aushängeschilder des Kapitalismus wie die USA in den Schatten. Ein schönes Beispiel sind Wohnungskredite. In kaum einem anderen Land sind die Menschen so risikofreudig und nehmen ihre Kredite auf Haus und Wohnung mit so kurzen Laufzeiten wie hier. Ein Großteil der Kredite passt die Zinsen alle drei Monate an die aktuellen Marktzinsen an.

Das hat im letzten Jahr zur Folge gehabt, dass die schwedische Zentralbank durch ihre massive Senkung der Leitzinsen (auf 0,25 Prozent) für viel mehr Geld in den Taschen der Menschen sorgte. Die Zinsen beim Kunden liegen zwei bis drei Prozent unter dem, was man in den meisten europäischen Ländern bekommt – ein riesiger Unterschied. Der schwedische Schnitt liegt zur Zeit bei 1,6 Prozent. Mit etwas Verhandlungsspielraum kommt man unter 1,3 Prozent. In ein praktisches Beispiel übersetzt bedeutet das, dass es einen in Schweden nur 1000 Kronen pro Monat kostet, sich eine Million zu leihen.

Das hat dazu geführt, dass die Krise am Wohnungsmarkt, die viele Länder erleben, in Schweden sehr schnell vorüber ging. Die niedrigen Zinsen verleiten viele Schweden zum Kaufen, durchaus mit dem Bewusstsein, dass die Zinsen nächsten Herbst wahrscheinlich schnell wieder ansteigen werden. Die vielen Käufer in Kombination mit Steuersenkungen und weniger neu gebauten Wohnungen sorgen für höhere Preise. In Schweden hat der Wohnungsmarkt in diesem Jahr um fünf Prozent zugelegt, nur in Norwegen sind die Preise mehr gestiegen. In vielen Ländern Europas sind sie um fünf bis zehn Prozent gefallen.

Ob das alles gut für Schweden ist, liegt im Auge des Betrachters. Schweden hat sich durch seine eigene Zinspolitik und die Abwertung der Währung einen Vorteil gegenüber dem restlichen Europa verschafft – zulasten der anderen EU-Länder. Das hat auch für Kritik gesorgt mit dem Hinweis, dass die Euro-Zone einem solchen Konkurrenzkampf bewusst entgegenwirkt und stattdessen für Stabilität sorgt. Außerdem kommen schon jetzt die ersten Warnungen, dass der schwedische Wohnungsmarkt auf dem Weg in eine neue Blase sein könnte.

Die Zukunft wird es zeigen. Derweil nutzen wir die niedrigen Zinsen aus, indem wir mehr vom Kredit zurückzahlen, so dass uns höhere Zinsen dann weniger ausmachen werden.

Tagged , , ,

Europäische Entwicklungstage

Gestern, heute und morgen finden hier in Stockholm die European Development Days statt. Dabei handelt es sich um das größte internationale Treffen unter dem Dach der schwedischen EU-Präsidentschaft und es geht, wie der Name schon sagt, um Entwicklungszusammenarbeit. Auch die Allgemeinheit hat Zugang, ohne Voranmeldung muss man jedoch mit länglichen Sicherheitskontrollen rechnen.

Zusammen mit weiteren Ministertreffen (Fischfangquoten, Klimaziele) war diese Woche die selbst ausgerufene Super-Woche für die Ratspräsidentschaft Schwedens.

Tagged , , ,

Fryst

Gefroren

Tagged