Zwei Blogger-Stöckchen, die hier ankamen, habe ich soeben drüben im BlogBlog beantwortet: Erstens (via), Zweitens (via).
Es kann sein, dass mein Bild aus der Jugend verklärt ist, aber ich meine, dass man sich auf die deutsche Wettervorhersage im Großen und Ganzen verlassen konnte. Ich finde, dass die schwedische öfter daneben liegt.
Die offizielle Prognose kommt von Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut (SMHI), dem schwedischen Pendant zum Deutschen Wetterdienst (DWD). Die Suchmaske des SMHI, in der man seine Stadt eingeben kann, wird von vielen anderen Seiten eingesetzt.
Gestern lagen sie wieder einmal ziemlich daneben. Für Uppsala war Bewölkung vorhergesagt, vormittags sogar wechselnde Bewölkung. Schon während ich zur Arbeit radelte, fielen allerdings die ersten Regentropfen. Um die Mittagszeit regnete es mehr. Für den Abend war immer noch kein Niederschlag angekündigt. Meinen Heimweg durfte ich trotzdem durchnässt im strömenden Regen verbringen und als ich mich wunderte, warum die Tropfen zusätzlich zur Kälte auch noch besonders hart auf meine Hände am Fahrradlenker schlugen, stellte ich fest, dass es hagelte.
Ich kam gerade noch heim, bevor das Gewitter endgültig losbrach, die Hagelkörner immer größer wurden und alles mit einer zentimeterhohen Schicht eindeckten. Das Internet fiel aus. Es regnete den ganzen Abend heftigst weiter und sogar heute liegt der Hagel noch auf Wiesen und am Straßenrand.
Bewölkt. Pah!
Radio Schweden schreibt:
Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Frau Melinda French Gates sind mit dem Ehrendoktortitel des Karolinska Instituts in Stockholm ausgezeichnet worden. Das Institut begründet die Auszeichnung mit dem Engagement des Ehepaares in der Bill & Melinda Gates Foundation. Die Stiftung setzt sich besonders für Entwicklungshilfe ein und hat die Behandlung und Bekämpfung von Krankheiten in der ganzen Welt mit bisher 7,8 Millionen Dollar unterstützt. [...]
Dass das Geld aus einer mit unlauteren Mitteln erkämpften und verteidigten Monopolstellung kommt, spielt da natürlich keine Rolle mehr.
Kurzer Hinweis: Wenn man hier fälschlicherweise nach einem Klick
eine recht kryptische Seite (den RSS-Feed) angezeigt bekommt, bitte
einfach die Seite neu laden (“Reload”-Knopf drücken), dann gibt sich
das. Und wenn mir jemand dieses Phänomen erklären kann, bin ich auch
dankbar.
Nachtrag: Problem behoben. Falls doch noch etwas seltsam erscheint,
freue ich mich über einen kurzen Hinweis.
Wenn jemand anderthalb Millionen übrig hat und sich mit den Rednex (“Cotton Eye Joe”) ein Stück echt schwedischer Kultur leisten möchte, bitte hier entlang. (via)
Die ZEIT hat in ihrer letzten Ausgabe eine neue Reihe Im Norden alles besser? gestartet. Den ersten Artikel über Dänemark habe ich gerade gelesen und fand ihn sehr gut. Gerade als ich dachte, es sei nur Lobhudelei, wurde er gegen Ende noch kritisch.
Diese Woche ist Finnland dran und zuletzt Schweden. Entsprechende Links werden folgen.
Jetzt da die ersten etablierten Parteien eine Einschränkung des Urheberrechts für eine echte Alternative zu immer weitergehenden Verschärfungen und Sanktionen gegen Internetnutzer halten, scheinen die Rechteinhaber ihre Felle davonschwimmen zu sehen.
Zumindest liegt eine neue, von der entsprechenden Lobbygruppe angestoßene, EU-Direktive (IPRED2) auf dem Tisch, die die “Beihilfe, Anstiftung und Anregung” zu Urheberrechtsverstößen mit Gefängnisstrafen bis zu vier Jahren bestrafen will. Ferner sollen die Rechteverwerter Zugang zu den Daten der Internetprovider erhalten, die auch gleichzeitig gezwungen werden, die Kommunikation ihrer Kunden nach Urheberrechtsverstößen zu durchforsten. Und das normalerweise zu Recht nur Staaten gegebene Recht auf Untersuchung und Verfolgung solcher Fälle soll auch gleich noch den Urheberrechtsorganisationen übertragen werden.
Daran gibt es sehr viel auszusetzen: